|
Jahresbericht 2005 / 2006
EURED (European Peace Education)
ASEPaix unterstützt den UNESCO/EURED Hochschul-Lehrgang „Human Rights and Peace
Education in Europe".
Dieses Postgraduate-Studium in Friedenserziehung wurde von acht europäischen Ländern entwickelt und innerhalb von zwei Jahren in
Kooperation mit verschiedenen europäischen Universitäten durchgeführt.
Ziel des Kurses war es, fundiertes Wissen und eine praxisnahe Ausbildung im Bereich der Menschenrechts- und Friedenserziehung zu
vermitteln und die Teilnehmenden zu Multiplikatoren auf diesem Gebiet auszubilden. Die Teilnehmenden hatten die Aufgabe, die speziellen Lerntechniken der Friedenserziehung an ihren Schulen anzuwenden. ASEPaix
unterstützt Teilnehmende aus der Schweiz finanziell und bei der Umsetzung ihrer Projektideen an ihrem Schulort.
Nach erfolgreichem Abschluss dieses ersten Universitätslehrgangs haben 18 AbsolventInnen im Juli 2006 ihre Zertifikate als
ausgebildete FriedenspädagogInnen erhalten. Sie kamen aus 10 verschiedenen Staaten: Armenien, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Österreich, Spanien, Ungarn, USA und der Schweiz.
Doch immer noch steckt Friedenspädagogik auf gesamteuropäischer Ebene in den Kinderschuhen. Die Teilnehmenden des Kurses haben
deswegen beim Abschluss- Seminar eine Resolution verabschiedet, die die Integration von Friedenspädagogik in den Schulunterricht und die LehrerInnenbildung in ganz Europa fordert – und genau dies ist und bleibt das
Vereinsziel von ASEPaix.
- Marc Joset, Co-Präsident
- 4102 Binningen, 079 218 65 91
Deux suissesses premières diplomées pour l'enseignement des droits de l'homme et de la paix
Trois ans durant, Mesdames Barbara Jost, Binningen et Gerda Rui, Ipsach, ont suivi le programme européen de formation EURED
(European Peace Education). Ce programme a été mis sur pied par l'Autriche, la Croatie, la France, l'Allemagne, la Hongrie, l'Italie, les Pays-Bas et l'Espagne. Le directeur en est le professeur Werner Wintersteiner
de l'université de Klagenfurt en Autriche. Il s'agit du premier et du seul cours donné conjointement par EURED et l'UNESCO pour des enseignants en perfectionnement.
Les buts de ce programme sont:
* Développer un concept d'éducation à la paix * Etudier l'implantation de l'éducation à la paix dans les programmes scolaires
* Former des enseignants et des formateurs de formateurs à l'éducation à la paix * Mettre en relation la recherche universitaire et la pratique éducative C'est une chance que des enseignantes suisses aient
pu participer à ce programme européen. Un soutien financier substantiel a été mis à disposition par le fonds de la loterie du canton de Bâle-Campagne et par ASEPaix, l'Association suisse des Educateurs à la Paix.
- Mireille Grosjean, co-présidente
2416 Les Brenets, 032 932 18 88
En octobre 2006
Jahresbericht 2004 / 2005 Portrait und Aktivitäten
ASEPaix ist die Schweizerische Sektion von AIEP, Association Internationale des Educateurs à la Paix, bzw.
IAEP, International Association of Educators for Peace)
ASEPaix hat sich zum Ziel gesetzt, Organisationen und Einzelpersonen, die im Bereich Friedenserziehung tätig sind, zu vernetzen. Unter anderem soll das Thema Friedenserziehung in den
Schulen bewusst gemacht werden und in die Lehrpläne einfliessen.
ASEPaix vertritt die Schweiz beim EURED-Programm. EURED (European Peace Education) wurde als zweijähriges Postgraduate-Studium in Friedenserziehung von acht europäischen Ländern –
Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Holland, Kroatien und Ungarn – entwickelt. Unter dem Patronat von UNESCO startete EURED im Sommer 2004 mit dem ersten Kurs im spanischen Zentrum für
Friedensforschung „Gernika". 2005 fanden 2 weitere Seminare in Magdeburg und Budapest statt. ASEPaix unterstützt Teilnehmende aus der Schweiz finanziell und bei der Umsetzung ihrer Projektideen an ihrem Schulort.
ASEPaix bietet auf ihrer Homepage und mit Newsletters Unterrichtsideen für Lehrerinnen und Lehrer zu Friedensthemen und zum internationalen Tag des Friedens, Day of Peace (21. September)
und zum Tag der Menschenrechte (10. Dezember).
ASEPaix beantragte die Mitgliedschaft bei IPB, International Peace Bureau.
Die Aufnahme erfolgt anlässlich des „Annual Council Meeting" von IPB am 22. Oktober 2005 in London. IPB ist das grösste und umfassendste Friedensnetzwerk der Welt mit 20 internationalen
und rund 250 nationalen und lokalen Organisationen in über 60 Ländern. IPB erhielt 1910 den Friedensnobelpreis. Gründerin und Vize-Präsidentin war Bertha von Suttner. Sie erhielt vor 100 Jahren als erste Frau den
Friedensnobelpreis.
ASEPaix informierte über internationale Friedensanlässe zu diesem Jubiläum.
ASEPaix informiert über Konferenzen und Kongresse der Friedens(erziehungs-) bewegung. Der nächste Weltkongress der „Educators for Peace" wird voraussichtlich 2008 in Indien stattfinden.
Der 1. EURED-Lehrgang in Friedenserziehung wird mit einem europäischen Friedenskongress vom 17.-23. Juli 2006 in Stadt Schlaining (Österreich) seinen Abschluss finden.
17. Oktober 2005 Marc Joset, Co-Präsident ASEPaix
Jahresbericht 2002 / 2003
Der Verein ASEPaix - die Schweizer Sektion von AIEP (Association Internationale des Educateurs à la Paix) – engagiert sich für die Förderung der
Friedenserziehung im gesamten Bildungsbereich.
1. Die Aktivitäten im Berichtsjahr 2002/2003
· Vor dem Irak-Krieg
Die Vorstandsmitglieder Andrea von Bidder und Agathe Schuler nehmen an der Aktion „Global Vigil for Peace" teil
· 4. Europäischer Kongress zur Friedenserziehung 2003 in Hamburg
- Wir beteiligen uns an den Vorbereitungen für den Kongress, veröffentlichen in verschiedenen Publikationen die Einladung und koordinieren die Anmeldungen der
Schweizer Delegation
- Wir bieten ausgewählten Schulen an, sich mit ihren Projekten am Kongress mit Workshops zu präsentieren (Streitschlichtung, Mediation, Zivilcourage, Gewaltprävention, Just
Community)
- Die Delegation aus der Schweiz (11 Friedensbewegte) engagiert sich an den
Zukunftswerkstätten des Kongresses (u.a. „Peace Education in Times of Crises" (PETOC), „Esperanto", „Zivilcourage")
- Die Präsentation des Projektes „Mediation im Neusatzschulhaus" (Binningen) findet grossen Anklang
- 3 kroatische Lehrerinnen (eingeladen von ASEPaix- und Friedensbrugg-
Vorstandmitglieder, finanziert vom Kanton Baselland) führen einen vielbeachteten Workshop durch vor internationalem Publikum
- Die Journalistin Christa Zopfi begleitet uns und schreibt für die „friZ"
2. Der ASEPaix-Vorstand im Berichtsjahr
· Marc Joset: Co-Präsident
· Mireille Grosjean: Co-Präsidentin, Vertretung der Romandie
· Andrea von Bidder: Sekretariat, Aktuarin
· Agathe Schuler: Finanzen
· Oskar Baffi
3. Mitglieder
Statistik: 115 Adressen, 26 Einzelmitglieder, 10 Organisationen, 79 Interessierte
4. Die Öffentlichkeitsarbeit:
· Die „Zeitschrift für Friedenspolitik", friZ, mit den Artikeln über die ASEPaix-Projekte wird an über 100 Organisationen und
Personen verschickt
· ASEPaix erscheint mit einem Kurzportrait im Friedenskalender 2004 (gesponsert von drei Privatpersonen)
Basel, 15.11.2003 Marc Joset
Jahresbericht 2001 / 2002
Der Verein ASEPaix
- die Schweizer Sektion von AIEP (Association Internationale des Educateurs à la Paix) – engagiert sich für die Förderung der Friedenserziehung im gesamten Bildungsbereich.
1. Die Aktivitäten im Berichtsjahr 2001/2002:
- · Esperanto und Friedenserziehung: Wir geben ein Curriculum heraus (Verfasserin:
Mireille Grosjean), zu Handen der Schweizerischen LehrerInnenseminare und der Pädagogischen Hochschulen.
- · Streitschlichtung, Mediation, Zivilcourage, Gewaltprävention, Just Community: Wir gelangen an
verschiedene Schulen, die konkrete (Friedens-)Projekte verwirklichen.
- · Mediation im Schulhaus: Wir unterstützen das
Mediationsprojekt im Neusatzschulhaus der Gemeinde Binningen und leisten einen Beitrag an die Informationsschrift.
- · 4. Europäischer Kongress zur Friedenserziehung: Wir beteiligen uns
an den Vorbereitungen für den Kongress in Hamburg 2003 und veröffentlichen in verschiedenen Publikationen die Voranzeige.
2. Der ASEPaix-Vorstand im Berichtsjahr
- Marc Joset: Präsident
· Mireille Grosjean: Co-présidente · Andrea von Bidder: Sekretariat, Aktuarin · Agathe Schuler: Finanzen · Catherine Stöckli: Protokoll (bis Mai 2002)
3. Mitglieder
Statistik: 98 Adressen: Mitglieder Einzel: 24, Organisationen 9; Interessierte: 65
4. Die Öffentlichkeitsarbeit:
- · Logo „Taube auf offenem Buch" von Richard Bucher, Basel (s. oben)
- · Homepage, aktualisiert von Andrea von Bidder, 1653 Besuche bis Okt. 2002
- · Flyer „ASEPaix": Zweck, Vorstand, Kongress, Talon Beitrittserklärung
- · Flyer „ASEPaix - woher – wozu": die Geschichte der „Educators for Peace"- Kongresse
- · Info von Urs von Bidder an der DV des LCH (Dachverband Schweizer Lehrerinnen und
Lehrer) am 15. Juni in Basel
- · Aufnahme ins „Directory" der Organisationen, die im Themengebiet Friedensförderung und
Konfliktbearbeitung tätig sind (EDA / GO! Claude André Ribaux)
5. Der 4. Europäische Kongress zur Friedenserziehung, 30. Juni – 4. Juli 2003 in Hamburg:
- Unser Ziel ist die Teilnahme einer repräsentativen Schweizer Delegation.
- Der Präsident von ASEPaix, Marc Joset, nahm an 2 internationalen Vorbereitungstagungen teil (Bericht an der Generalversammlung).
La Chaux de Fonds, 16.11.2002
Jahresbericht 2000 /2001
Anlässlich des 6. Weltkongresses des AIEP (Association International des Educateurs à la Paix)
in Paris gründeten Schweizer FriedensaktivistInnen den Verein ASEPaix (Association Suisse des Educateurs à la Paix). Sie setzten sich zum Ziel, Personen und Institutionen, die im Bereich
Friedenserziehung tätig sind zu vernetzen, sowie die internationalen Aktivitäten der "International Educators for Peace" in der Schweiz bekannt zu machen und sich daran zu beteiligen.
Der ASEPaix-Vorstand konstituierte sich wie folgt:
Marc Joset: Präsident Mireille Grosjean: Vize-Präsidentin Andrea von Bidder: Sekretariat, Aktuarin Agathe Schuler: Finanzen Catherine Stöckli: Protokoll
Unser ambitiöses Ziel war, eine nationale Datenbank zu erstellen mit einem Verzeichnis von Organisationen, die in der Friedenserziehung tätig sind. Das Internet soll zum wichtigen
Publikations- und Informationsorgan des Vereins werden.
Aktivitäten des ASEPaix-Vorstandes:
Als erstes wurden rund 170 Schweizer Friedensorganisationen angeschrieben. Das Interesse für die Ziele unseres Vereins ist vorhanden, aber (noch) nicht breit
(26 positive Rückmeldungen).
Unsere eigene Homepage wurde von Andrea von Bidder gestaltet und aufgeschaltet.
Abklärungen bei Spezialisten betr. Programmierung einer nationalen Datenbank.
Kontakte mit Stellen des Bundes, die solche Aktivitäten unterstützen oder ähnliche entwickeln: 1. EDA: (P.Reinhardt / C.Ribaux):
a) Bestandesaufnahme von Kapazitäten für Friedensförderung und Konfliktbearbeitung b) KOFF: Kompetenzzentrum Friedensförderung c/o Schweizerische
Friedensstiftung
2. EDI: Projekte gegen Rassismus und für Menschenrechte
Curriculum für Friedenserziehung (unter Einbezug von Esperanto)
Im übrigen nahm der Präsident an Konferenzen des IPB teil (International Peace Bureau / Hague Appeal for Peace Education), die sich mit dem Thema Friedenserziehung befassten.
Der nächste Weltkongress der "International Educators for Peace" soll im Jahre 2004 in Mexiko stattfinden (Gloria Ramirez).
Yverdon, 3. November 2001 Marc Joset
|